In eigener Sache


Nein, man kann den Medien nicht vorwerfen, dass sie lügen oder sogenannte Fakenews verbreiten. Zumindest meist nicht. Aber dass sie statt sachliche Information zu verbreiten, sich überwiegend zu Meinungsmachern entwickelt haben, dürfte mittlerweile selbst gutgläubigen Zeitgenossen aufgefallen sein. Mangelnde Staatsferne nannte das der Kabarettist Uwe Steimle, aber ich denke, es ist viel schlimmer. Sie laufen dem Staat nicht hinterher, sondern treiben ihn mit ihrer ausgesprochen linkslastigen Ausrichtung vor sich her. Jüngstes Beispiel: Das unsägliche Omalied des WDR-Kinderchores. Wieder einmal wurden Kinder für eine Ideologie instrumentalisiert. Mit der Empörung weitester Bevölkerungskreise hatten die Macher in ihrer grenzenlosen Arroganz allerdings nicht gerechnet. Jetzt wird mit Beschwichtigungen und halbherzigen Entschuldigungen versucht den Scherbenhaufen unter den Teppich zu kehren und von Morddrohungen gegen Mitarbeiter gesprochen. Handfeste Belege gibt es dafür nicht. Es reicht, wenn man das einfach mal so behauptet. Also alles wie immer. Die Drohungen kommen sicherlich „von rechts“ – woher denn sonst?

Noch ein Beispiel von vollkommen verfehlter Meinungsmache. Erinnern Sie sich noch an die „Berichterstattung“ über Boris Johnson vor wenigen Wochen? Da war von wenig Rückhalt, Referendum und Abwahl des britischen Premierministers die Rede. Dass es sich dabei nur um Wunschdenken unserer Qualitätsjournalisten handelt, wurde spätestens nach dem überwältigenden Wahlsieg des Strubbelkopfes deutlich. Aber unsere selbsternannten Erzieher in ARD und ZDF kriegen schnell die Kurve und der deutsche Michel, dem die Schlafmütze tief ins Gesicht – will sagen – über beide Augen und Ohren gezogen ist, schluckt auch das.

Ich kann dazu nur mit einem Zitat von Georg Christoph antworten:


„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“


Herzlichst

Ihr Stefan Patzer

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