In eigener Sache


Es ist klein, sehr klein. Und es ist eigentlich kein Lebewesen, denn es hat keinen Stoffwechsel und auch keine eigene DNA. Trotzdem führt es ein Eigenleben und beeinflusst das Leben der Menschen auf sehr dramatische Art. Das Virus. Es ist im wahrsten Sinne in aller Munde. Und auch wenn wir seit Wochen rund um die Uhr mit Sondersendungen über „das neuartige Corona-Virus“ beschallt werden, merken aufmerksame Medienkonsumenten, dass die sogenannten Fachleute und Experten fast nichts über das Virus wissen. Der Mensch, der sich als die Krone der Schöpfung sieht, obwohl er weder an eine Schöpfung noch an einen Schöpfer glaubt, weil er sich unter dem Deckmantel des »Humanismus« selbst an die höchste Stelle gesetzt hat und meint, das Maß aller Dinge zu sein, ist plötzlich machtlos und muss es nun auch zugeben. Das hält aber Regierung, Medien und Experten nicht davon ab, dem Volk Ratschläge zu geben.  Aber auch Ratschläge sind Schläge. Die Hilflosigkeit äußert sich in Maßnahmen, die im ganzen Volk kontrovers diskutiert werden. Unübersehbar ist, dass mit Sondersendungen in Dauerschleife über das eigene Versagen der Mantel des Schweigens gebreitet wird. Während die WHO empfiehlt zu testen, testen, testen und die meisten Länder das auch tun, redet die Bundeskanzlerin um den heißen Brei herum und schwafelt von „einem der besten Gesundheitssysteme der Welt“. Kein Wort von der Schließung von ca. 800 Krankenhäusern unter der Ägide von Gesundheitsminister Spahn, nur halbherziges Zugeben von fehlenden Schutzmasken, Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung für Krankenhauspersonal. Dabei wusste die Bundesregierung bereits seit 2013 von den Gefahren einer Pandemie. Es gibt sogar eine Bundesdrucksache zu einem derartigen Szenario. Man hat aber das Thema nicht weiterverfolgt. Stattdessen Kontaktsperren und willkürliche Schließung von Läden und Firmen. Mancher fragt sich schon, ob langfristig der gesundheitliche oder der wirtschaftliche Schaden der größere ist, wenn man bedenkt, dass der Influenza-Virus während der Grippewelle 2017/2018 mehr als 25.000 Menschen das Leben gekostet hat.

Chefschwätzer Georg Restle hat noch vor wenigen Wochen staatstreu auf die Panikmacher geschimpft. Jetzt gehört er selbst dazu und ist damit wieder auf der richtigen Seite. Kein Wort über heimlich, still und leise GEZ-Erhöhung, aber Berichte über Grenzschließung, die nicht stattfinden. Nach wie vor werden „Migranten“ nach Deutschland eingeflogen und ohne Tests hier auf die deutsche Bevölkerung losgelassen. Die Grenzen sind offen wie ein Scheunentor, außer Polen, Tschechien und Dänemark, aber es wird nicht gesagt, dass die Grenzen von diesen Ländern geschlossen wurden. Kein Wort in unseren Sondersendungen, dass diese Länder, die nicht so „weltoffen“ wie Deutschland sind, deutlich weniger Infektionen und Tote haben. Die derzeitige Berichterstattung hat aber auch ihre Vorteile: Niemand redet mehr über Feinstaub und Dieselverbote, die Heilige Greta ist im medialen Nirwana gelandet und Fridays for Future spielt dank Kontaktsperre auch keine Rolle mehr, aber vielleicht würden die „jungen Klimaaktivisten“ gar nicht mehr demonstrieren – jetzt, wo sie keine Schule mehr schwänzen können. Verschont bleiben wir auch von rot-grün verseuchten „Influenzern“, Genderwahnsinn, drittem Geschlecht und dem Gallimathias der Geschwätzwissenschaftler. Es hat eben alles zwei Seiten. Bleiben Sie gesund und bilden Sie sich ihre eigene Meinung,


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Stefan Patzer

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