In eigener Sache


»Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, seine nationale und staatliche Einheit zu wahren…« Dieser Satz ist aus der Präambel des Grundgesetzes (GG) für die Bundesrepublik Deutschland und stammt vom 8. Mai 1949. Weitere interessante Aussagen werden in diesem Gesetz z.B. zum »Deutschen Volk« gemacht. Unsere derzeitige Politikdarstellerin, die die Rolle der Bundeskanzlerin innehat, spricht dagegen nicht vom deutschen Volk, sondern nennt uns „Menschen, die schon länger hier leben“. Das ist ein Skandal!

Gleichfalls ein Skandal und im Volk kaum bekannt die Tatsache, dass die Bezeichnung deutsch im Personalausweis die deutsche Staatsangehörigkeit „nur vermuten lässt“ – so der offizielle Sprachgebrauch. Wer es wirklich schwarz auf weiß beurkundet haben möchte, muss in der Ausländerbehörde (!) einen Staatsangehörigkeitsausweis, den sogenannten „Gelben Schein” beantragen. Das ist kein Witz und nachzulesen bei Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsbürgerschaft). Wer das aber wirklich tut, wird ganz schnell vom eigenen Staat als „Reichsbürger“ diffamiert.

Ich frage mich, wo sind wir nur hingeraten? Dieser Tage feiert man gerade »60 Jahre Römische Verträge« und junge Menschen in Deutschland werben auf Demos »Pulse of Europe« für die EU, während Deutsche nur eine „vermutete Staatsangehörigkeit“, aber viele Ausländer eine doppelte Staatsangehörigkeit und zwei Pässe besitzen, in Deutschland alle Segnungen der Demokratie genießen und in der Türkei einen muslimischen Diktator wählen. Alles ganz legal. Das ist halt Deutschland. Während das eigene Volk kaum eine Staatsangehörigkeit hat, werden allen Ausländern zwei Staatsangehörigkeiten zugebilligt – auch noch in der zweiten und dritten Generation. Wie soll da die sogenannte Integration je funktionieren, wenn die Bürger, die „noch nicht so lange hier leben” (O-Ton Angela Merkel) sich aus beiden Rechts- und Staatssystemen die Rosinen herauspicken dürfen und unsere Politiker das als eine große Errungenschaft unserer Demokratie feiern?

Mir fällt da gerade ein Sketch ein, den Eberhard Cohrs und Herbert Feuerstein vor ca. 50 Jahren zum Besten gegeben haben – im DDR-Fernsehen.

Eberhard Cohrs behauptet ein Rheinländer zu sein, weil seine Eltern Rheinländer aus Köln seien, während Herbert Feuerstein streitbar die Meinung vertritt, Cohrs sei ein Sachse, weil er in Dresden geboren ist. Nach langem hin und her bei dem jeder der beiden auf seine Meinung beharrt, erklärt Eberhard Cohrs seinem Kontrahenten im breitesten sächsischen Dialekt: „Wenn eine Katze im Fischladen Junge zur Welt bringt, sind das ooch keene Heringe!“ Schauen Sie sich den Sketch auf youtube unter https://www.youtube.com/watch?v=2TZjYdysYtc&t=5s

an. Den Link können Sie direkt in Ihren Internetbrowser kopieren. Besonders interessant für unsere heutige Jugend, die das Schwarzweißfernsehen nur aus Erzählungen der Großeltern kennen.

Ach, was haben wir damals über derartige Witze gelacht. Heute würde uns das Lachen angesichts der aktuellen politischen Lage im Halse stecken bleiben,


meint

Stefan Patzer

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