In eigener Sache


Nein, Lügenpresse kann man nun wirklich nicht sagen. Das trifft den Kern der Sache nicht. Lückenpresse ist da schon besser, denn der Umgang mit Informationen und Nachrichten in unseren sogenannten „Leitmedien“ ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Was die Damen und Herren Journalisten offensichtlich überhaupt nicht auseinanderhalten können, ist der Unterschied zwischen Nachricht (Information) und Meinungsmache, um nicht zu sagen Manipulation.

Aber man kann es doch diesem blöden Volk überhaupt nie Recht machen. Berichtet man gar nicht, wie im Fall des kürzlich in Offenburg am helllichten Tag in seiner Praxis von einem „Schutzsuchenden“ brutal und offensichtlich ohne ersichtlichen Grund abgestochenen Arztes, ist es auch wieder nicht richtig. Dabei war das doch bloß ein ganz normaler „Einzelfall“ wie er seit drei Jahren fast täglich passiert. Wichtig ist auf alle Fälle, dass die Medien schon mal vor Generalverdacht undPauschalisierung warnen. So was macht man einfach nicht.

Wenige Tage später in Chemnitz lief die Sache ganz anders. Da kommt ein Deutscher mit 27 Messerstichen durch einen Syrer und einen Iraker zu Tode und zwei weitere Personen werden lebensgefährlich verletzt und die Medien haben nichts besseres zu tun, als 6000 Demonstranten, die diese Gewalttaten der Artisten aus Merkels Wohlfahrtszirkus einfach nicht mehr länger schweigend hinnehmen wollen, als „BRAUNEN MOB“ zu beschimpfen. Wohlgemerkt: Wir reden hier ausschließlich von den Medien! Von Polizei, Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Sachsens Ministerpräsident Kretzschmer, klingt das ganz anders. Und damit kommen wir zu den wirklichen Lügen der Presse, weil nun publik wird, dass es sich bei denen, die den „Hitlergruß“ zeigten um den Fotografen Thomas Victor, der auch für Spiegel, Stern und andere deutsche Printmedien arbeitet und um einen Mann vom Verfassungsschutz handelt. Agent Provokateur nennt man so etwas, aber der Letztgenannte hat ganz sicher nicht mit juristischen Konsequenzen zu rechnen, wie der Justitzangestellte, der aus Gewissensgründen den Zirkus nicht mehr mitmachen wollte und den Haftbefehl der beiden Mörder – Verzeihung, man muss ja wohl „mutmaßlich“ sagen – ins Netz gestellt hat und der jetzt nicht nur seinen Job verliert, sondern auch mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen hat.

Ganz ehrlich, ich weiß wirklich nicht mehr, wo das noch hinführen soll.


Sehr traurig

ihr Stefan Patzer

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