In eigener Sache


Wenn ich ein Wort mittlerweile nicht mehr hören kann, dann ist es »Corona«. Corona-Pandemie, Corona-Schutzmaßnahmen, Corona-App (die nicht funktioniert). Das Leben scheint aus nichts mehr anderem zu bestehen. Dabei sind alle vom Staat (?) verordneten Maßnahmen mehr als fragwürdig. Abstandsregeln müssen unbedingt eingehalten werden – aber nicht überall. Im Flixbus und im Flugzeug nicht – bei Veranstaltungen aber unbedingt. Fußballspiele finden ohne Publikum statt, aber Judokämpfe sind wieder erlaubt. Masken sind mal ganz wichtig, an anderen Stellen aber nicht zwingend erforderlich. Angedrohte oder tatsächlich verhängte Bußgelder können exorbitant hoch sein oder man lässt es mit einer Verwarnung bewenden. Der Flickenteppich ist hier noch größer als bei anderen Themen. Zwischen Bayern und Mecklenburg, zwischen NRW und Sachsen gelten zig verschiedene Regeln und Anweisungen und ich weiß nicht, was hier eigentlich rechtskonform ist und was Willkür einzelner Behörden, aber die wissen offensichtlich auch nicht besser Bescheid als Sie und ich.  Was also tun? Also ich persönlich fliege nicht, besteige keinen Flixbus und habe sowieso schon immer ein gestörtes Verhältnis zum Massentourismus gehabt. Ich benutze auch keine Mund-und Nasen-Bedeckung und wo man mir ohne Maske den Zutritt verwehrt, da gehe ich eben nicht hin. Aus die Maus.

Was mich genau so aufregt, ist die ständige mantramäßige Wiederholung der immer gleichen Plattitüden: Halten Sie mindestens einmeterfünfzig Abstand, tragen Sie einen Mund-und-Nasenschutz, waschen Sie sich die Hände…

Warum hört man in unseren Qualitäts-medien nicht mal etwas, was wirklich hilft? Zum Beispiel gesunder Menschenverstand, ein stabiles Immunsystem, für das man selbst problemlos sorgen kann. Durch Sport, viel Bewegung an frischer Luft, gesunde, vitaminreiche Ernährung statt Fertigkost, ausreichend Vitamin C, Zink, Selen und andere Spurenelemente, die nachweißlich (!) das Immunsystem stärken. Aber nicht die Pillen aus Apotheke und Drogeriemarkt, sondern gesunde und frische Kost. Und warum eigentlich will der „Philanthrop“ Bill Gates unbedingt 7 Milliarden Menschen impfen? Wohl doch hauptsächlich weil er damit ein (für sich) gutes Geschäft macht. Warum kümmert er sich nicht um den Hunger in der Welt? Ist diese Aufgabe zu groß oder einfach nicht lukrativ? Viele Fragen – von offizieller Seite keine befriedigenden Antworten.


Herzlichst

Ihr Stefan Patzer

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