In eigener Sache


Mitte Juni 2018 ist der Streit in der „Großen Koalition“ endgültig eskaliert. Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel widerspricht ihrem eigenen Innenminister Horst Seehofer, der neue, wenn auch halbherzige Vorschläge zur Entschärfung der Flüchtlingskrise gemacht hat. Schon in anderen Ländern der EU registrierte Migranten sollen an der deutschen Grenze abgewiesen werden. Merkel wörtlich: „Ich will eine europäische Lösung und keinen nationalen Alleingang.“

Hallo, gehts noch? War es nicht Angela Merkel, die im Herbst 2015 nicht nur einen nationalen Alleingang, sondern am Wahlvolk und Parlament vorbei einen Alleingang einer größenwahnsinnigen und selbstherrlichen Machtfrau ging und damit einen Rechtsbruch begangen hat, über den der Rest der Welt nur fassungslos den Kopf schüttelt. Fakt ist, dass jetzt sogar die gleichgeschalteten Medien zur abgehalfterten Rautenfrau auf Abstand gehen. Ein ARD-Journalist sagte sogar wörtlich: „Merkel muss weg!“ - eine  Forderung, die auf PEGIDA-Kundgebungen schon vor drei Jahren als witziges blau-weißes Straßenschild zu sehen war. Der »SPIEGEL“ sieht auf seiner aktuellen Titelseite die Sanduhr der „mächtigsten Frau der Welt“ ablaufen. Gut, aber was dann? Unabhängig davon, wer dann auf den Thron gehievt wird oder ob es gleich Neuwahlen gibt, bleiben die Fakten doch dieselben: Deutschland hat mehr (Wirtschafts-)Flüchtlinge aufgenommen als alle anderen 27 EU-Staaten zusammen. Und in keinem anderen Land erhalten die „Neubürger“ soviel Geld, Sachleistungen und andere Zuwendungen und Vergünstigungen wie in Deutschland. In Zahlen ausgedrückt: Bis jetzt hat uns Angies Alleingang ca. 50 Milliarden Euro gekostet. Das ist zehnmal mehr als sich unsere Verteidigungsministerin – die Flinten-Uschi mit der Betonfrisur – in ihren kühnsten Träumen wünscht, während in den nächsten Jahren nur ein Bruchteil dieser Summe in den Ausbau von Straßen, Brücken, Schienen und Wasserwege investiert werden soll. Auch beim schnellen Internet ist Deutschland bald das Schlusslicht auf dieser Welt. Pardon, sagte ich Deutschland? Davon redet doch in unserem Land schon fast keiner mehr. Selbst die Deutsche Nationalmannschaft heißt jetzt offiziell nur noch »Die Mannschaft«. Deutsch war sie wohl letztmalig 1974, als die Spieler noch Breitner, Müller und Netzer hießen. Jetzt verweigern schon einige Spieler, deren Namen einem schwer über die Lippen gehen, das Mitsingen der Deutschen Nationalhymne und die Noch-Bundeskanzlerin wollte partout nicht nach Russland fahren. Da brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn bei dieser WM deutlich weniger Euphorie aufkommt und schwarz-rot-goldene Fahnen an Autos zu sehen sind als vor vier Jahren. Es hängt eben alles mit allem zusammen. Ob auch das Abschmieren der Jogi-Löw-Truppe in der Vorrunde damit zusammenhängt? Ich bin kein Fußballexperte, aber der Verdacht drängt sich mir auf.


Herzlichst

ihr Stefan Patzer

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