In eigener Sache


Er wurde mit Spannung erwartet. Der Abschlussbericht der Expertenkommission zur Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit der staatlichen Coronamaßnahmen. Um es kurz zu machen: Von den meisten öffentlich-rechtlichen Medien wurde das Ergebnis sehr zurückhaltend und wenig kritisch kommentiert, obwohl die Kommission zu recht eindeutigen Ergebnissen kam. Nämlich, dass die meisten Maßnahmen völlig überzogen und auch weitestgehend wirkungslos und überflüssig waren. Lockdown, Schulschließungen, aber auch teilweise die Maskenpflicht, die angedachte Impfpflicht für alle und die durchgesetzte Impfpflicht für Pflegekräfte. Alles mehr als fragwürdig und ein völlig überzogener Eingriff in die unveräußerlichen Grundrechte der Bürger. Jetzt hat sich auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft für ein Ende der Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte ausgesprochen, weil sie „weder sinnvoll noch vermittelbar sei“, wie die Vorsitzende Henriette Neumeier gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland betonte. Kritische Nachrichtenkonsumenten werden dabei aber den Verdacht nicht los, dass es dabei nicht vorrangig um Gesundheit geht, sondern eher um die Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes. Wie auch immer: Seine Sinnlosigkeit, der Seuchenheilige Karl, der Talkshowdauergast und seine Claqueure in Politik und Medien sind ganz offensichtlich krachend gescheitert, weil mittlerweile auch der Letzte kapiert haben müsste, dass die Inzidenzen letztlich überhaupt nichts über das tatsächliche Krankheitsgeschehen (das kein vernünftiger Mensch leugnet) aussagen und dass auch die dritte, vierte oder fünfte Boosterimpfung nicht vor schwerer Erkrankung schützen. Baerbock, Harbeck, Kretzschmer und andere Regie-rungsmitglieder sind ein beredtes Beispiel. Alle geimpft – alle krank!

Und jetzt werden uns für den Herbst schon wieder verschärfte Maßnahmen angekündigt. Werden Menschen, die die zurückgewonnene Freiheit reichlich auskosteten und mit dem Neun-Euro-Ticket dicht an dicht gedrängt in Bussen und Bahnen zur Oldienacht nach Schwarzenberg auf die Waldbühne oder nach Dresden zur Kaisermania gepilgert sind, sich wieder unter das Joch staatlich verordneter Maßnahmen pressen lassen?  

Fragen, die sich der Verfasser dieser Zeilen stellt und was er auch seinen Lesern dringend empfiehlt.


Herzlichst Ihr »Stefania« Patzer

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