Pilzsaison…


cJa, nun haben es sich die allseits begehrten Waldfrüchte mit Hut und Stiel doch noch überlegt des Pilzsammlers Herz zu erfreuen. Das wertvolle Nass von oben hat sein Übriges dazu getan und die Egerlinge (Champignons) sowie ihnen ähnlich aussehende Arten mit weißen Lamellen in Massen wachsen lassen.  Die wechselhafte Wetterlage, auf Regen folgt Dürre, war dafür ideal! Nun ist aber nicht jeder weiße Blätterpilz ein Egerling. Er unterscheidet sich von dieser Gattung immer mit rosa bzw. bei Reife mit schokoladenfarbigen Lamellen. Von allen anderen Arten jener sollte unbedingt Abstand genommen werden oder sich beim Pilzberater Klarheit über die Genießbarkeit verschaffen werden. Man erspart sich viel Unannehmlichkeiten nach Verzehr.

MERKE: Pilze mit weißen Lamellen sollte der Laie tunlichst vermeiden! Zu groß ist die Gefahr einer Verwechslung mit giftigen und ähnlich aussehenden Arten, die mehr oder weniger starke gesundheitliche Schädigungen verursachen können!

Die hohe Zahl der diesjährigen Vergiftungen in Sachsen lässt mich vermuten, dass bei Massenwachstum im Kopf irgend etwas aussetzt… Muss man sich so etwas antun, wo doch die Röhrlinge viel schmackhafter sind? Bisher sind in Sachsen 7.600 Arten sicher bestimmt und registriert. Eine stolze Zahl um auf  Verwechslungen aufmerksam zu machen! Die neuen Arten, die bei uns zugewandert sind, haben alle einen umstrittenen Speisewert und wohl die meisten Vergiftungen hervorgerufen. Selbst wenn Pilze roh schmackhaft sind – Finger weg, der Grüne Knollenblätterpilz soll „nussig“(?) schmecken. Na, über Geschmack wird eh’ gestritten… Sie helfen sich selbst, Unannehmlichkeiten auszuschließen. Ich wünsche allen eine gute Zeit.


Ihre Eva Tüngler 

Pilz des Jahres 2019
lupe

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