IMPULS


Es ist ein gutes Gefühl, eine Wahl zu haben. Dadurch ist es nämlich möglich, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Die kommende Bundestagswahl ist hier nur das naheliegendste Beispiel. Aber auch in anderen Lebensbereichen haben wir Entscheidungen von größerer oder kleinerer Tragweite zu treffen: Wir wählen nicht nur zwischen Parteien, sondern auch zwischen Partnern, Berufen wie auch zwischen Stellenangeboten, zwischen Häusern, Urlaubsorten, Freunden und Autos ebenso wie zwischen Lebensmittelpunkten, Versicherungen und Immobilienkrediten. Mit jeder dieser „Wahlen“ verbinden wir die Hoffnung, unsere Freiheit, Selbstverwirklichung und unser Glück ein wenig steigern zu können. Alles sollte möglichst perfekt funktionieren! Doch leider passiert das nicht immer. Es kommt zu unerwarteten Störfaktoren: Die gewählte Partei erfüllt ihre Wahlversprechen nur halbherzig bis ungenügend! Die Versicherung zahlt im Schadensfalle nicht, sondern windet sich irgendwie heraus! Der Urlaub war verregnet, das Hotelzimmer muffig, die Ehe ist in der Krise und die Firma fordert eine Überstunde nach der anderen. Wie schnell passiert es, dass jemand seine eigene Wahl bereut. Der christliche Glaube geht davon aus, dass wir die beste Grundlage für unser Leben in einer Beziehung finden, die Gott uns anbietet. Da es IHN nur einmal gibt, entfällt an dieser Stelle schon mal der übliche Wahlmarathon. Gott hat sich verbindlich festgelegt, uns Menschen SEINE Liebe und Seine Vergebung schenken zu wollen, damit wir im Leben neu durchstarten können. Diese Beziehung zu Gott wird in der Heiligen Schrift ‚Glaube‘ genannt, was nicht im Sinne von ‚Unsicherheit‘, sondern von ‚Vertrauen‘ zu verstehen ist. Die Beziehung zu Gott gibt unserem Leben eine ganz neue Orientierung, die uns bei der praktischen Lebensgestaltung eine wesentliche Hilfe ist. Wie das genau aussieht, soll in dem Impuls-Gottesdienst am 17.09.2017 in der Lukas-Kirche erörtert werden.


Fotos: Harald Lichta

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