Neue Orgel nimmt Gestalt an


Am 9. August war es endlich soweit - das, worauf viele Planitzer gewartet haben: der erste LKW mit Orgelteilen traf pünktlich 9 Uhr vor der Lukaskirche ein. Vier Mitarbeiter der Orgelbau-Firma Eule Bautzen waren emsig beschäftigt, die vor allem technischen Teile der Orgel wie Stellagen, Windladen, Luftkanäle, Blasebälge und vieles Kleinmaterial abzuladen und in der Kirche zwischenzulagern, bevor sie mit einer Aufzugswinde auf die Empore gehoben wurden. In den letzten dreieinhalb Wochen konnten all diese Teile zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Und wenn man einen Blick in die Orgelkammer wirft, sieht man, wie gut gefüllt dieser Raum mittlerweile erscheint. Und dabei sind noch keinerlei Orgelpfeifen eingebaut. Die sollen voraussichtlich am 13. September eintreffen. Dann kommen weitere Spezialisten der Firma zum Einsatz, die Intonateure, die die Pfeifen klanglich dem Raum und untereinander anpassen und diese dann auf die Windladen setzen. Bereits eingebaut und restauriert durch die Planitzer Firma Elektromotoren-Reparatur Schuster sind der Orgelmotor und das große Gebläse (Ventilator). Beide sind original aus dem Jahre 1867 erhalten und sollen die Orgel auch zukünftig mit Wind versorgen.

Man kann hautnah erleben, mit welcher Fachkompetenz, sowohl handwerklich als auch künstlerisch, die Mitarbeiter der Firma Eule arbeiten. Alle, die das bisher gesehen haben, sind begeistert. Wir hoffen sehr, dass die Orgelweihe am 14. November bezüglich der pandemischen Lage wie geplant stattfinden kann.


Gabriel Püschmann, Vorsitzender des Fördervereins der Lukaskirche e.V.

Orgel1
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